Grundlagen

Was ist Disc Golf?

Disc Golf ist ein Präzisions- und Individualsport (ja: man kann das komplett allein spielen – aber zusammen macht’s meistens noch mehr Spaß). Ziel ist es, eine spezielle Scheibe (Disc) mit möglichst wenigen Würfen von einem festgelegten Abwurfpunkt (Tee) in einen Metallkorb zu werfen.

Das Schöne: Für den Anfang brauchst du im Grunde nur eine Disc. Viele starten einfach mit einem Putter – und damit kannst du prinzipiell jeden Kurs spielen, egal wo du gerade auf der Welt bist. Der Rest (Driver, Midrange, …) kommt später ganz von allein.

Regeln

Grundprinzip & Spielregeln

  • Der erste Wurf erfolgt vom Abwurfpunkt (Tee).
  • Jeder weitere Wurf wird von der Stelle ausgeführt, an der die Disc liegen bleibt.
  • Gezählt wird jeder Wurf – Ziel ist eine möglichst niedrige Gesamtzahl.
  • Auf jeder Bahn gibt es ein Par als Richtwert.

Ein Treffer mit nur einem Wurf wird als Ass oder Ace bezeichnet. Und ja: Das fühlt sich ungefähr so gut an, wie es klingt. 😉

Zum Par: Das ist ein Richtwert, der sich an erfahrenen Spieler:innen orientiert – also eher „so läuft’s ideal“ als „so muss es laufen“. Gerade als Einsteiger ist es völlig normal, wenn man mal über Par liegt. Selbst richtig gute Spieler:innen hauen ab und zu ordentlich rein – das gehört einfach dazu.

Verein

Warum Disc Golf im Verein?

Du kannst Disc Golf jederzeit solo spielen – im Verein bekommst du aber die Abkürzung: mehr Austausch, mehr Lernkurve, mehr Turnier-Feeling, weniger „war das jetzt eigentlich regelkonform?“.

  • Gemeinsames Spielen (auch ohne offizielles Training)
  • Regelkunde & Tipps aus der Praxis
  • Turnier-Einstieg: von „einfach mal probieren“ bis „jetzt wird’s ernst“
  • Community: Leute, die auch finden, dass Scheiben eine völlig normale Weltanschauung sind
Turniere

Turniere & Spielklassen (Deutschland)

In Deutschland werden Turniere in der Regel in Spielklassen angeboten, damit man fair miteinander spielt – egal ob Einsteiger:in, erfahrene:r Spieler:in oder „ich hab schon Rücken, aber ich liebe Turniere“.

Häufige Spielklassen sind zum Beispiel:

  • Open (jeder)
  • Frauen
  • Junioren (U20)
  • Masters (40/50/60/70)

Welche Altersgrenzen genau gelten, hängt von der jeweiligen Ausschreibung bzw. dem Regelwerk ab – Turniere listen die passenden Klassen immer konkret aus.

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